Aktuelles

Rufen Sie uns gerne an:

 

Die Praxis ist telefonisch erreichbar in den folgenden Zeiten:

 

Montags bis donnerstags

von 13:30 - 14:00 Uhr

               und

dienstags und mittwochs

von 8:45 - 9:30 Uhr.

 

Falls Sie die Telefonzeiten nicht einhalten können, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter oder schreiben mir eine E-Mail unter                                                                          kontakt@praxis-bicknese.de.

 

Die Praxis ist

 

vom 13. - 28.10. 2018 (Herbstferien),

 

vom 22.12.2018 – 06.01.2019 (Weihnachtsferien),

 

am 04.03.2019 (Rosenmontag),

 

vom 13.04. bis 28.04.2019 (Osterferien)

 

und vom 20.06. - 21.07.2019 (ab Fronleichnam)

 

wegen Urlaubs geschlossen.


 

 

 

In Notfällen wenden Sie sich bitte an die Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Haard, Marl-Sinsen (Tel.: 02365/8020).

 

Ich wünsche Ihnen allen erholsame Ferien!

 

Dipl.-Psych. Bettina Bicknese

 

 

 

 

 

Praxisinformation

Wenn Sie beabsichtigen, mit Ihrem Kind eine psychotherapeutische Behandlung in meiner Praxis zu beginnen, ist dazu erforderlich, dass Sie offen über Ihre Probleme sprechen und vertrauensvoll nach Ihren Lösungswegen suchen können. Einen ersten Eindruck von der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien soll diese Praxisinformationsschrift vermitteln. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie dient, allgemein gesagt, der Wiederherstellung der psychischen Gesundheit und der verbesserten Einbindung in soziale Beziehungen.

 

Für Termine bei Psychotherapeuten benötigen Sie keine ärztliche Überweisung und auch kein ärztliches Rezept. Selbstverständlich unterliegen Ihre Aussagen der Schweigepflicht des/der Therapeuten/in. Ohne Aufklärung und ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung dürfen Therapieinhalte nicht an Andere, auch nicht an mitbehandelnde Ärzte, weitergegeben werden. Die Beziehungsgestaltung in einer Psychotherapie ist notgedrungen immer etwas ungleich verteilt, da die Therapeuten viel Privates von den betreffenden Familien erfahren, was anders herum so nicht gilt. Um einen Schutzraum für die betreffenden Familien zu schaffen, gibt es berufsstandesrechtliche Regelungen, die einen privaten Kontakt zwischen Patientenfamilien und Therapeuten bis zu zwei Jahre nach Beendigung der Therapie ausschließen.

 

Vor Beginn einer psychotherapeutischen Diagnostik (sogenannte Probatorik) und Behandlung ist eine sogenannte Psychotherapeutische Sprechstunde vom Gesetzgeber vorgesehen, die bis zu 10 mal jeweils für 25 Minuten stattfinden kann. Diese dient dazu, eine erste diagnostische Einschätzung zu treffen und entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten. Nach weiteren mindestens 2 diagnostischen Stunden der Probatorik kann dann eine Psychotherapie beantragt und durchgeführt werden.

 

Wenn Sie die Zusage Ihrer gesetzlichen Krankenkasse für eine von 2 möglichen Stufen von Kurzzeittherpie à jeweils maximal 12 Einzeltherapiestunden zzg. jeweils maximal 3 Bezugspersonenstunden erhalten haben, müssen sie mich bitte umgehend darüber informieren.

 

Die psychotherapeutische Behandlung in meiner Praxis ist schwerpunktmäßig verhaltenstherapeutisch orientiert.

 

Neben der Verhaltenstherapie können auch familientherapeutische und kindzentrierte spieltherapeutische sowie Behandlungsansätze in der individuellen Behandlung eingesetzt werden. Dies ist abhängig vom Alter und Entwicklungsstand der Patienten sowie von der Art der Symptomatik. Generell gilt, je jünger ein Kind oder je mehr die Umgebung unter der Symptomatik leidet, desto wichtiger ist der Einbezug des familiären Umfeldes. Als weiteres psychodiagnostisches und –therapeutisches Verfahren wird in meiner Praxis die tiergestützte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie durchgeführt. Dieses ist eine besondere Therapieform, die in Deutschland bislang selten verwendet wird. Im Rahmen dieser Therapieform werden zwei von der Therapeutin selbst aufgezogene und speziell nach wissenschaftlichen Grundlagen ausgebildete Hunde der Rasse Australian Shepherd eingesetzt. Der Einsatz der Hunde „Lucky“, geboren 2004 und „Magic“, geboren 2006, erleichtert es zunächst den meisten Patienten, sich in der Therapie zu öffnen und Vertrauen zu fassen. Wissenschaftlichen Studien zufolge verbessert die tiergestützte Psychotherapie aber auch grundlegende Befindlichkeitswerte wie Selbstvertrauen, Einfühlsamkeit und Lebensfreude. Mit dem Einsatz der „tierischen“ Ko-Therapeuten sind sicherlich auch Risiken verbunden. Diese bestehen in erster Linie in der Gefahr von Infektionen, allergischen Reaktionen oder Verletzungen. Um diesen Risiken weitgehend vorzubeugen werden die Tiere artgerecht gehalten und gepflegt, regelmäßig tierärztlich kontrolliert und sorgfältig ausgebildet von der Therapeutin in Kooperation mit qualifizierten Hundetrainern. Das Mitbringen eigener Tiere in die Praxis ist aus Gründen des Tierschutzes und der Hygiene nur in einzelnen Ausnahmefällen und nach jeweils individueller Absprache möglich.

 

Da leider bundesweit eine Unterversorgung mit ambulanten und stationären Behandlungsplätzen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie vorliegt, kann es vorkommen, dass bei Kontaktaufnahme gerade kein Therapieplatz frei ist. Bei regelmäßig möglichen Vormittagsterminen ist die Wahrscheinlichkeit einen Therapieplatz zu erhalten deutlich größer. Immer mehr Schulen und Lehrer sind bereit, ihre Schüler trotz Schulpflicht regelmäßig vom Unterricht zu befreien, um eine zeitnahe, notwendige Therapie zu ermöglichen. Bitte fragen Sie doch vertrauensvoll beim jeweiligen Klassenlehrer nach dessen Meinung dazu.

 

Vor Beginn der Therapie ist die Einholung eines Konsiliarberichts vorgeschrieben. Damit soll ein Arzt Ihrer Wahl (Kinderarzt, Allgemeinmediziner, Kinderpsychiater oder Internist) abklären, dass keine Ursachen, die eine rein somatische, also körperlich orientierte Behandlung erforderlich machen würden, Grund für die aktuelle Symptomatik sind. Eine Kopie dieses Konsiliarberichts ist von der Therapeutin dem Antrag an die Krankenkasse auf Kostenübernahme für die Behandlung, beizufügen. Der Antrag an die Krankenkasse kann also erst gestellt werden, wenn der Konsiliarbericht des behandelnden Arztes der Therapeutin vorliegt. Das entsprechende Formular erhalten Sie in psychotherapeutischen Praxen. Die Psychotherapie für Kinder und Jugendliche, die hier durchgeführt wird, wird von so genannten Supervisoren, das sind erfahrene Berufskollegen, begleitet. Die Supervision findet grundsätzlich in anonymisierter Form statt. Zum Zwecke der Supervision oder der Therapie werden gelegentlich – Ihr Einverständnis vorausgesetzt - Ton- und Videoaufzeichnungen von den therapeutischen Sitzungen gemacht. Diese unterliegen selbstverständlich ebenfalls der Schweigepflicht. Die verschlusssichere Aufbewahrung aller Patientendaten erfolgt aufgrund entsprechender Gesetzeslage für die Dauer von 10 Jahren ab dem Beginn der Behandlung.

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PATIENTENINFORMATION ZUM DATENSCHUTZ

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck unsere Praxis Daten erhebt, speichert oder weiterleitet. Der Information können Sie auch entnehmen, welche Rechte Sie in puncto Datenschutz haben.

1. VERANTWORTLICHKEIT FÜR DIE DATENVERARBEITUNG

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist:  Bettina Bicknese

Praxisname: Psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche

Adresse (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort):  Erlengrund 381, 48308 Senden

Kontaktdaten (z.B. Telefon, E-Mail):  02597 692030

kontakt@praxis-bicknese.de

 

2. ZWECK DER DATENVERARBEITUNG

Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben, um den Behandlungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Arzt und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen.

Hierzu verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, insbesondere Ihre Gesundheitsdaten. Dazu zählen Anamnesen, Diagnosen, Therapievorschläge und Befunde, die wir oder andere Ärzte erheben. Zu diesen Zwecken können uns auch andere Ärzte oder Psychotherapeuten, bei denen Sie in Behandlung sind, Daten zur Verfügung stellen (z.B. in Arztbriefen).

Die Erhebung von Gesundheitsdaten ist Voraussetzung für Ihre Behandlung. Werden die notwendigen Informationen nicht bereitgestellt, kann eine sorgfältige Behandlung nicht erfolgen.

3. EMPFÄNGER IHRER DATEN

Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben.

Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

Die Übermittlung erfolgt überwiegend zum Zwecke der Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen, zur Klärung von medizinischen und sich aus Ihrem Versicherungsverhältnis ergebenden Fragen. Im Einzelfall erfolgt die Übermittlung von Daten an weitere berechtigte Empfänger.

4. SPEICHERUNG IHRER DATEN

Wir bewahren Ihre personenbezogenen Daten nur solange auf, wie dies für die Durchführung der Behandlung erforderlich ist.

Aufgrund rechtlicher Vorgaben sind wir dazu verpflichtet, diese Daten mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Nach anderen Vorschriften können sich längere Aufbewahrungsfristen ergeben, zum Beispiel 30 Jahre bei Röntgenaufzeichnungen laut Paragraf 28 Absatz 3 der Röntgenverordnung.

5. IHRE RECHTE

Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Auch können Sie die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.

Darüber hinaus steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu.

Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen benötigen wir Ihr Einverständnis. In diesen Fällen haben Sie das Recht, die Einwilligung für die zukünftige Verarbeitung zu widerrufen.

Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.

Die Anschrift der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde lautet:

Name:

Anschrift:

6. RECHTLICHE GRUNDLAGEN

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Artikel 9 Absatz 2 lit. h) DSGVO in Verbindung mit Paragraf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit. b) Bundesdatenschutzgesetz. Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden.

 

Ihr Praxisteam

 

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